Seit mehreren Jahren verfolgt die Stadt Reutlingen das Vorhaben einer „Biosphären-Markt- und Manufakturenhalle“. Mit Konzeptentwicklung, Machbarkeitsstudie, Standortprüfungen und der Anmietung von Flächen sind bereits verschiedene Kosten und Verpflichtungen entstanden.
Mit der Eröffnung des „Biosphärenwarenhauses Schwäbische Alb“ in Pfullingen am 12. September 2026 stellt sich die Frage, wie das Reutlinger Vorhaben heute bewertet wird. Das Pfullinger Projekt verfolgt teilweise ähnliche Ziele und liegt in unmittelbarer räumlicher Nähe.
Die WiR-Fraktion möchte deshalb wissen, wie viel öffentliches Geld bislang in die Planungen geflossen ist, welche finanziellen Verpflichtungen noch bestehen und wie die Verwaltung die weitere Perspektive des Projekts beurteilt. Dazu gehört auch die Frage, wann der Verwaltung die Planungen in Pfullingen bekannt waren und ob diese bei den weiteren Überlegungen für Reutlingen berücksichtigt wurden.
Wir haben dazu eine umfassende Anfrage an die Verwaltung gestellt und erwarten eine nachvollziehbare Darstellung der bisherigen Kosten, der Finanzierung, bestehender Verpflichtungen und der weiteren Planungen.
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